Exil Theater | Märchenkomödie für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre

Robert Bolt / Konstantin Küspert

Der kleine dicke Ritter

„Vor langer Zeit – als Drachen noch weitverbreitet waren – lebte ein Herzog. Und jedes Mal, wenn ihn Meldung über eine drachenbedingte Verwüstung irgendwo im Lande erreichte, schickte er einen seiner Ritter in glänzender Rüstung los, um das Problem zu beheben …“

Der sensible Ritter Oblong-Fitz-Oblong, der wegen seiner friedliebenden Haltung zum Ärgernis des Hofstaates geworden ist, wird durch eine List überredet eine Mission auf der Bolligru-Insel anzunehmen, wo der böse Baron Bolligru die Bewohner tyrannisiert und ein gefährlicher Drache sein Unwesen treibt. Der Baron ist wenig erfreut von der Anwesenheit des ehrenhaften Ritters. Mithilfe seines tumben Gehilfen Schwarzherz, des finsteren Zauberers Moloch und des Drachens versucht er Oblong so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Doch dem etwas tollpatschigen Ritter-Sonderling Oblong gelingt es mit Mut, Zivilcourage und Rafinesse Bolligrus hinterhältige Pläne zu vereiteln.

Robert Bolt hat mit „Der kleine dicke Ritter“ ein Märchen für große und kleine Kinder gezaubert – voller Sprachwitz und Situationskomik, mit wunderschön gezeichneten Figuren und flotten Dialogen. Die Neuübersetzung von Konstantin Küspert orientiert sich sehr nahe am englischen Original im Stil von Monty Pythons „Ritter der Kokosnuss“ und wird erstmals auf der Bühne eines Amateurtheaters gezeigt.

AUFFÜHRUNGEN

FR 13.12. | 20:00 Uhr
SA 14.12. | 17:00 Uhr
SO 15.12. | 17:00 Uhr
FR 20.12. | 20:00 Uhr
SA 21.12. | 17:00 Uhr
SO 22.12. | 17:00 Uhr
DO 26.12. | 17:00 Uhr
FR 03.01. | 20:00 Uhr
SA 04.01. | 17:00 Uhr
SO 05.01. | 17:00 Uhr

KARTENPREISE

10,– € / 6,– € ermäßigt

KARTENVORVERKAUF

Hirsch-Apotheke
Bahnhofstr. 8, Bruchsal

Buchhandlung Carolin Wolf
Hoheneggerstr. 6, Bruchsal

BESETZUNG

Paul Fuchs: Erzähler, Kapitän, Bauer, Soldat, Drache

Benedikt Geißler: Oblong-Fitz-Oblong

Marek Baaß: Ritter, Baron Bolligru

Felix Neumeister: Parzival von Schlüpferig-Schlüpf, Schwarzherz

Simon Bernhardt: Derb von Eytel-Haudrauf, Mazeppa Bommelknopf

Hasan Köse: Trampelbert von Starkleib, Giovianni Elster

Volker Langenbacher: Herzog, Bürgermeister

Thomas Maier: Dr. Moloch

Cédric Dujardin: Fréderic, Bauer, Koch, Soldat

Sandro Palumbo: Ritter, Bauer, Soldat

REGIE

Bernhard Wendel

TEAM

Licht, Technik: Stefan Grobe, Marek Baaß

Ton: Bernhard Wendel

Bühne: Bernhard Wendel

Bühnenbau: Martin Grobe, Johannes Fuchs, Sandra und Heinz Schäufele

Maske: Uschi Hörth, Ann-Christin Krieger, Marla Herr

Kostüme: Freundliche Leihgaben der Badischen Landesbühne, Eigenbestände

Requisiten: Ensemble

Fechttraining: Hans-Maximilian Lupp

Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Maier, Johannes Ayrle

DAUER

ca. 90 Minuten, Pause nach dem 2. Akt

Pressestimmen

Turbulenzen auf der Bühne

Sonja Schott und Martin J. Höfer glänzen bei Premiere des Exil Theaters

„Wie beendet man eine Ehe, Mit dem Sprung vorn Fenstersims, mit Tabletten, mit einer Pistole oder mit einem Föhn? Emotional und turbulent ging es jedenfalls zu im Exil Theater bei der Premiere des Zwei-Personen-Stücks „Offene Zweierbeziehung‘ von Dario Fo und Franca Rame. […] Es war schwierig zu spielen, dieses Stück. Sich fast 90 Minuten lang zu streiten, nur zu zweit auf der Bühne, und die Spannung für die Zuschauer aufrecht zu erhalten. Sonja Schott und Martin J. Höfer erreichten dies durch eine hervorragende schauspielerische Leistung, bestens inszeniert von Bernhard Wendel mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung. Allerdings hatte es an manchen Punkten gut noch etwas italienischer sein können. Amüsant war zu beobachten, wie Schott Höfer die situationsbezogenen Emotionen spielten mit Mimik und Gestik, mit ihrer Summe und der gesamten Interaktion auf der Bühne. Wut und Verzweiflung, Anbiedern und Gleichgültigkeit, Entschlossenheit und Zweifel, Arroganz und Zuneigung – all das präsentierten sie dem Publikum. Dabei blieben die Z.uschauer nicht unbeteiligt. Immer wieder wurden sie zum Gesprächspartner, wenn Antonia oder ihr Mann über den anderen herziehen. Das Publikum war der Dritte, den man brauchte, um seine eigene Position zu festigen. Eine gute Spielanlage durch die Autoren, um die Spannung im Publikum aufzubauen, zu erhalten und noch zu steigern. Die beiden Streithähne nutzten sie geschickt. Und die Zuschauer gewannen ihre eigene Meinung über das Stück, die von „heftig und derb“ bis zu „kann schon vorkommen“ reichte. Dabei amüsierten sich sowohl bewährte Ehepaare als auch gute Freundinnen, die sich einen außergewöhnlichen Abend gönnten.“

Bruchsaler Rundschau, 07. Oktober 2019

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Kontakt

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Am Alten Güterbahnhof 12

76646 Bruchsal

Tel. +49 7251 3929410

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