NEU IM PROGRAMM
„Ich habe den ersten und letzten Mann der Erde getötet. Nun, da Holofernes kopflos ist, sind sie‘s alle.“
Die Geschichte von Judith und Holofernes ist so alt wie die des Patriarchats. 1840 verarbeitete Friedrich Hebbel sie in seinem Stück „Judith” und erzählte damit erstmals das Geschehene aus der Perspektive der Frau. Wir wagen uns noch einen Schritt weiter in Judiths Innenleben hinein und fragen: Ging sie wirklich aus purer, gottesfürchtiger Selbstlosigkeit in das Lager des Feindes? Wie viel Holofernes steckt in den Männern unserer Zeit? Welche Ängste und Träume teilen wir noch heute mit Judith? Und was hat eigentlich King Kong damit zu tun?
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