NEU IM PROGRAMM
Wohin gehen wir, wenn wir träumen? Was entgeht uns, wenn wir wach sind?
Siegmund Freud ist betagt und gesundheitlich angeschlagen. Im Wien des Jahres 1938 breiten sich die Nationalsozialisten aus, ähnlich wie der Krebs in Siegmund Freuds Mund.
Die Vorstellung, Wien verlassen zu müssen, erfüllt ihn mit tiefer Verzweiflung. Was wird aus seinen Freunden und Verwandten? Dem Bäcker und der Zofe? Was geschieht mit den Kindern? Und mit all jenen, die nicht das Privileg besitzen, einfach abreisen zu können?
Zu allem Überfluss nimmt die Gestapo seine geliebte Tochter Anna zur Befragung mit. Allmählich sieht sich der eigentlich nüchterne Wissenschaftler, Arzt und Philosoph mit wahrer Verzweiflung konfrontiert. Und gerade in diesem Moment der tiefsten Niedergeschlagenheit erscheint ein aufdringlicher, mysteriöser Besucher …
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