Aufführungen:
22., 23., 24. und 29., 30., 31. Mai
Drama nach Friedrich Hebbel mit Motiven von Virginie Despantes in einer Fassung von Siri Wiedenbusch
„Ich habe den ersten und letzten Mann der Erde getötet. Nun, da Holofernes kopflos ist, sind sie‘s alle.“
Die Geschichte von Judith und Holofernes ist so alt wie die des Patriarchats. 1840 verarbeitete Friedrich Hebbel sie in seinem Stück „Judith” und erzählte damit erstmals das Geschehene aus der Perspektive der Frau. Wir wagen uns noch einen Schritt weiter in Judiths Innenleben hinein und fragen: Ging sie wirklich aus purer, gottesfürchtiger Selbstlosigkeit in das Lager des Feindes? Wie viel Holofernes steckt in den Männern unserer Zeit? Welche Ängste und Träume teilen wir noch heute mit Judith? Und was hat eigentlich King Kong damit zu tun?
Ein Stück über weibliche Begierde, Sehnsüchte, Zerrissenheit, Selbstermächtigung und vor allem: Wut.
Das Stück ist für Zuschauer*innen ab 16 Jahren geeignet. Im Anschluss an die Vorstellungen ist jeweils eine Nachbesprechung für Interessierte geplant.
Triggerwarnung: Es wird explizit über sexuelle Gewalt gesprochen.
22., 23., 24. und 29., 30., 31. Mai
20:00 Uhr
ca. 70 Minuten, keine Pause
12,– € | 8,– € ermäßigt
Karten können Sie hier reservieren
Buchhandlung Carolin Wolf
Hoheneggerstr. 6, Bruchsal
Hirsch-Apotheke
Bahnhofstr. 8, Bruchsal
Judith: Nora Abakouy, Karina Liebgott, Luisa Schalk, Nergiz Yildiz
Holofernes: Peter Holzer
Siri Wiedenbusch
Bühne:
Martin Grobe, Heinz Schäufele, Leonardos Plakoutsis-Papavasiliou, Benedikt Geißler, Bernhard Wendel
Licht und Ton:
Thomas Verebes, Felix Fuchs, Bernhard Wendel
Requisite:
Ensemble
Maske:
Ensemble