Scherbenpark

Alina Bronsky, Bühnenfassung von Thomas Richhardt

Regie: Bernhard Wendel

Ab 16. März 2018

 

Die 17-jährige Sascha ist aus Moskau nach Deutschland gekommen und lebt im Scherbenpark – einem Hochhaus-Ghetto, in dem eigene Gesetze herrschen, die sie mit wilder Entschlossenheit bricht. Und da ist das katholische Elite-Gymnasium, das Sascha wegen ihrer Hochbegabung und ihrer prekären Lebenssituation angenommen hat, mitsamt den behüteten und ausstaffierten Mitschülerinnen, die keinen Schimmer von Algebra haben, aber ein volles Freizeit­programm. Selbstbewusst und geradeheraus, beiläufig und trocken kommentiert sie ihre Umgebung, das verzweifelte Streben nach Glück, Freiheit und Wohlstand, das Scheitern ringsum und das eigene Aufbegehren.

Sascha beginnt ihre Geschichte mit zwei Vorsätzen: Sie will ihrer Mutter ein Buch schreiben, und sie will Vadim töten. Was es mit Vadim auf sich hat, warum Sascha ohne Mutter, aber mit der Großtante lebt, wie die Familie  durch ein Verbrechen erschüttert und zugleich berühmt wurde – all das erzählt sie mit Herz, Witz und einer Energie, die ansteckt und die die Zuschauer mitnimmt auf eine Reise, die beständig an Fahrt gewinnt.

 

 

Kunst

Yasmin Reza

Regie: Bernhard Wendel

Ab 04. Mai 2018

 

Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein weißes Bild mit weißen Streifen. Für nicht weniger als 200.000 Francs. Sein Freund Marc lacht sich schlapp und zweifelt am Verstand des Freundes. Serge ist tödlich beleidigt und verteidigt seine Entscheidung. Der dritte im Bunde, Yvan, versucht zwischen den beiden zu vermitteln und gerät darüber selbst ins Fadenkreuz zynischer Attacken. Durch den Streit über das Bild bröckeln die heimlichen Agreements zwischen den Dreien, totgeschwiegene Ressentiments kommen zum Vorschein und ihre langjährige Freundschaft gerät gehörig ins Wanken.

Die Komödie reizt nicht nur zum Lachen; das Lachen selbst ist Thema des Stückes. Dazu die Autorin: „Die eigentliche Tragödie ist ja nicht, dass Serge für ein Schweinegeld ein weißes Bild mit weißen Streifen gekauft hat, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann.“

 

 

ADEL VERPFLICHTET

Eine musikalische Krimi-Komödie aus dem England der 20er Jahre

Ab Dezember 2018.

 

Winter 1927. Cecil Julian Northcote ist eigentlich der 9. Earl of Drizzlecombe und absolut pleite. Sein Großonkel, der 8. Earl of Drizzlecombe, will aber ums Verrecken weder sterben noch abdanken. Weil das Erbe also auf natürlichem Weg nicht erreichbar ist, hat Cecil schon mal einen Killer engagiert – den Vater seiner Verlobten Federica Bellini.

Die beiden älteren Fräulein Ema und Mimi Zaccherotti betreiben in Torquay, einem Badeort an der englischen Südküste, ein kleines Hotel. Ihr Neffe Mortimer hilft ihnen gelegentlich. Dass seine Tanten aus reiner Barmherzigkeit einsamen Männern den Weg ins Jenseits ebnen, weiß er nicht. Noch nicht.

Chief Inspector Cavendish auch nicht, obwohl sich die Tanten schon mehrfach über den Platzmangel in ihrem Keller beklagt haben. Er sieht einfach die Brille auf seiner Nase nicht. Und Hochwürden Zachary Harper ist so sehr den irdischen Freuden zugetan, dass er die Tanten nur im Himmel sieht. Für ihren Kümmel-
kuchen könnte er morden. Nach und nach trifft eine illustre Gesellschaft im Hotel ein…

Nur: Wer hat welche Leiche im Keller und welches Töpfchen bekommt am Schluss welches Deckelchen und wer geht letztlich wem an den Kragen? Ab Dezember gibt es die Auflösung, garniert mit viel englischem Humor und Evergreens der 20er Jahre wie: „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Kriminal-Tango“, „Fährt der alte Lord fort“…

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