Kunst

Yasmin Reza

Regie: Bernhard Wendel

Ab 28. September 2018

 

Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein weißes Bild mit weißen Streifen. Für nicht weniger als 200.000 Francs. Sein Freund Marc lacht sich schlapp und zweifelt am Verstand des Freundes. Serge ist tödlich beleidigt und verteidigt seine Entscheidung. Der dritte im Bunde, Yvan, versucht zwischen den beiden zu vermitteln und gerät darüber selbst ins Fadenkreuz zynischer Attacken. Durch den Streit über das Bild bröckeln die heimlichen Agreements zwischen den Dreien, totgeschwiegene Ressentiments kommen zum Vorschein und ihre langjährige Freundschaft gerät gehörig ins Wanken.

Die Komödie reizt nicht nur zum Lachen; das Lachen selbst ist Thema des Stückes. Dazu die Autorin: „Die eigentliche Tragödie ist ja nicht, dass Serge für ein Schweinegeld ein weißes Bild mit weißen Streifen gekauft hat, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann.“

 

FALSCHER HASE

David Gieselmann

Regie: Bernhard Wendel

Ab 4. Oktober 2018

 

Seit Wochen ruft Lisbeth Reimers unter falschem Namen die Polizei an und beschwert sich über Lärm aus ihrer eigenen Wohnung. Vielleicht ist die alte Dame einsam, senil oder sogar selbstmordgefährdet? Oder verhält es sich anders?

Das Stück beginnt damit, dass sie ihr Nachbar Reinhard Peters (ein junger Polizist) auffordern will, diesen Notrufmissbrauch zu unterlassen. Wie sich aber zeigt, ist Frau Reimers wesentlich besser über Herrn Peters' Leben informiert, als dem lieb sein kann. Seine Hobbys sind genauso langweilig wie sein Arbeitsalltag. Es scheint so, als wäre nicht Lisbeth, sondern der junge Mann einsam und als gäbe ihm seine Nachbarin nur aus Fürsorge Grund für seine täglichen „Besuche“ bei ihr. Oder verhält es sich ganz anders?

Was als Plausch an der Wohnungstür beginnt, entwickelt sich schnell zu einem saukomischen (Wort)Gefecht, bei dem die Realität Satz für Satz aus den Fugen gerät. Alles Wahre wirkt absurd und alles Absurde scheint wahr. Oder verhält es sich ganz anders?

David Gieselmann behandelt das Thema Einsamkeit mit den Mitteln der Komik und spielt höchst amüsant mit der Erwartungshaltung des Publikums. Er lässt zwar seine Figuren sich gegenseitig den Boden unter den Füßen wegziehen, aber er gibt sie nie einer Lächerlichkeit preis. Ein geniales Stück nach Picassos Leitsatz:

Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit  begreifen  lehrt.

 

ADEL VERPFLICHTET

Eine englische Krimi-Komödie

Regie: Bernhard Wendel

Ab 30. November 2018.

 

Die betagten Schwestern Emma und Mimi Harrison betreiben in Torquay ein kleines Hotel, das früher mal eine beliebte Absteige für Künstler war - so auch für Mortimers Mutter (ein italienisches Opern-Starlett), die bei seiner Geburt gestorben ist. Die Schwestern haben Mortimer dann an Neffenstatt großgezogen. Heute hilft er ihnen gelegentlich im Hotel. Dass seine „Tanten“ ein paar Geheimnisse verbergen, weiß er nicht. Noch nicht.

Nach und nach trifft ein zwielichtiges Völkchen zum 5-Uhr Tee im Hotel ein. Zum Beispiel der junge Sir Cecil – genauso eitel wie pleite. Weil er auf natürlichem Weg nicht an das Erbe kommt, muss ein Killer her! Dass sein Erbonkel, Sir John, den selben Killer auf ihn angesetzt hat, weiß er nicht. Noch nicht. Oder Chief Inspector Cavendish – leider nicht die hellste Leuchte unter Englands Wintersonne. Er sieht einfach die Brille auf seiner Nase nicht. Oder Pfarrer O‘Brian – viel mehr den irdischen Freuden zugetan als den himmlischen. Für den Kümmelkuchen der Tanten würde er sogar morden.

Welche Rolle spielt die Tochter des Killers und welche die des Erbonkels? Wer hat welche Leiche im Keller? Gibt es eine Verbindung zwischen Mortimer und Sir John? Welches Töpfchen bekommt am Schluss welches Deckelchen?

 

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